Drohne Luftbildaufnahmen Urlaub Traumziel Malediven

Drohne fliegen auf den Malediven – geht das ?

Jein – Ja und Nein.

Grundsätzlich, mit ein paar Vorkehrungen, kann man in bestimmten Umgebungen mit einer Kamera Drohne wie der DJI Mavic 2 Pro (Amazon Affiliate-Link) schon auf den Malediven fliegen, um Luftbildaufnahmen zu erstellen.

Hier ein paar beeindruckende Aufnahmen, welche im Februar 2020 auf einer Sandbank in den Melediven bei etwas über 30 Grad mit der DJI Mavic 2 Pro aufgenommen wurden:

Luftbildaufnahme Malediven Sandbank

 

Equipment:

Was ich mir schon im Vorfeld dachte und tatsächlich ratsam ist: Es sollte nur eine technisch auf dem aktuellen Stand hochwertige Drohne wie z.B: ein aktuelles Modell von DJI verwendet werden.

Zum einen ist es so in mitten des Indischen Ozean durchaus mal etwas windig und damit ist eine hochwertigere Drohne, welche die Position mit GPS Sensoren bis zu mäßigen Windstärken in der regel stabil hält, schon äußerst ratsam.

Zum anderen ist bei starker Helligkeit und weitläufiger Sicht mit stark reflektierenden Flächen eine gute Kamera ebenso wichtig, wenn man nicht nur ein paar Runden fliegen, sondern auch unvergessliche Aufnahmen erstellen möchte.

Im Anbetracht des Aufwand, den man betreiben muss, um überhaupt auf den Malediven irgendwo offiziell fliegen zu dürfen, sollten wenigstens die erstellten Aufnahmen dann von hoher Qualität zeugen…

Genehmigungen und Erkundigungen im Vorfeld einholen ist ein unbedingter Tipp!

Die Malediven bestehen aus verschiedenen kleinen Inseln, welche meistens kleinere Resorts von Hotelbetreibern sind – also oft in privater Hand.

Schnell habe ich festgestellt, dass Drohnenflüge auf den Insel Resorts zum Wohle von Gästen nicht erwünscht sind. Grundsätzlich nachvollziehbar, damit nicht Unfälle oder Belästigungen durch Drohnentouristen mit wenig Flugerfahrung stattfinden. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass selbst bei genauer Planung im Vorfeld und mehrmaliger Anfragen im Urlaubsresort trotz vielfacher Argumente, bereits eingeholten Genehmigungen vom Ministry of Defence an National Security (MNDF) und Maldives Civil Aviation Authority (MCAA) und Nachweis von ausreichenden Kenntnissen und Versicherungsnachweis eine Erlaubnis zum Start und Überflug eines Resorts eher nicht möglich ist. Vor Ort konnte man im Urlaubsparadis sogar vereinzelt Schilder mit dem Verbot von Drohnen finden. So zumindest erlebt im Paradise Island Resort.

Da die Malediven – eine Inselgruppe – aus vielen Resorts bestehen, wird dieses Problem für Drohnenbegeisterte schätzungsweise heute auch bei den anderen Resorts ähnlich sein.

Ausweg, um trotzdem ein paar Luftbildaufnahmen von der herrlichen Umgebung zu erstellen, ist dann z.B. ein Ausflug mit einem Schnellboot zu einer Sandbank. Bei vom Hotel organisierten Ausflügen, sind dann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch andere Ausflugsteilnehmer mit dabei. Das ist nicht weiter schlimm, jedoch ist dann ein vorgegebener Zeitplan beim Besuch einer Sandbank mit zu berücksichtigen. Ich selbst hatte eine gute halbe Stunde Zeit, um mit der Drohne Aufnahmen zu erstellen.

Um dabei auf der sicheren Seite zu sein, sollte man im Vorfeld trotzdem vorher Genehmigungen einholen. Ich habe diese zwar für den Standort der Hotel Insel benatragt, aber letztendlich besser als gar keine Genehmigung. Absichern sollte man sich auf jeden Fall, gerade schon deshalb, wenn der Flughafen in Male in der Nähe ist. Zudem finden sich in der Gegend viele kleinere Flugzeuge, welche relativ niedrig fliegen. Ich selbst habe Aufstiegsgenehmigungen bis zu einer Höhe von 100 Meter ausgestellt bekommen.

Wer ein wenig Englisch beherrscht, der bekommt das ohne Probleme hin. Die Anträge kann man bequem per E-Mail versenden. Eine Antwort bekam ich von beiden Stellen innerhalb weniger Stunden.

Ein paar allgemeine Informationen vorab und aktuelle Links zu den Formularen werden von den Malediven sind hier direkt bereit gestellt:

Flying Remotely Piloted Aircraft (Drones) in the Maldives

Anträge im PDF (Stand Feburar 2020) hier auch direkt von uns zum Download bereit gestellt (ohne Gewähr):

Malediven_DRONE PERMIT FORM-MCAA

Malediven_DRONE PERMIT FORM-MNDF

Noch ein paar weitere Hinweise:

Mitnahme von Drohnen im Flugzeug scheint kein Problem zu sein, sofern man das Fluggerät selbst im Koffer lässt und, ganz wichtig, die Akkus udn ggf. Fernsteuerung mit integreirten Akku im Handgepäck getrennt von einander mit führt. Im Falle eines Fluges mit der Fluglinie Emirates scheint das zumindest okay zu sein.

Was beim Steuern der Drohne auch beachtet werden muss: Wenn es sehr warm ist (>30 Grad) und sehr hell (die Sonne steht in diesen Breitengraden sehr weit oben) und die Drohne mit zusätzlichen Smartphone zur Live Ansicht gesteuert wird, dann muss man mit Schwierigkeiten der Erkennbarkeit der Live Ansicht auf dem Bildschirm des Smartphone rechnen. Trotz eines aktuellen Smartphone wie ein Samsung Galaxy Note 10+ (Amazon Affiliate Link) war so gut wie nichts auf dem Bildschirm zu erkennen. Ich habe mir dann zum Schluss ein Handtuch über Kopf und Fernsteuerung gelegt, um in dessen Schatten wieder etwas zu erkennen. Das Samsung Galaxy Note 10+ hat einen sehr guten Bildschirm in Hinsicht auf Helligkeit und kommt auch ganz gut mit höheren Umgebungstempetaturen klar. Trotzdem war der Bildschirm fast dunkel. Das einzige was ich noch im Internet heraus gefunden habe, dass es bei dem Telefon tatsächlich einen Unterschied geben soll, ob man die Helligkeit manuell auf 100 Prozent setzt oder die Helligkeit auf “automatisch anpassen” setzt. Beim manuellen setzen der Helligkeit wird der Bildschirm nicht ganz so hell als bei der autoamtischen Einstellung. Bei der automatischen Anpassung muss man bei Verwendung der DJIO Mavic Fernbedieung nur darauf achten, dass die Kamera durch die Halterung nicht verdeckt wird, damit die automatische Anpassung des Smartphones korrekt funktioniert.

Habt Ihr bereits eigene Erfahrungen mit Drohnen in dem Urlaubsparadies Malediven gemacht? Dann schreibt gerne ein Kommentar und helft weiteren Interessierten…

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